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Donnerstag, 22. September 2016

Home sweet home - Saftfasten daheim

gefastet: 68 Tage
Gewicht: 92,8 kg = -17,3 kg
Sport: Hunderunde


Ach wie schön, ich bin wieder daheim und habe Zeit für meinen Blog!
Ok, daheim war ich gestern schon, aber ich beschloss spontan, mich erst einmal tot zu stellen und zu warten, bis ich nicht nur körperlich, sondern auch mental wieder im Norden war.

Dabei war es sehr nett in Köln.
Mit einer Freundin bin ich den Obst-Apfelweg in Leichlingen entlang gewandert.
Wirklich schön, aber mir fällt doch immer wieder auf, wie dicht in NRW die Häuser beisammen stehen.
Da fehlt mir doch die Weite des Nordens.
Und der ewige Wind, die gute Luft und zudem haben Wanderwege hier weniger Steigungen und führen eher selten durch Wohngebiete.
Bergauf hatte ich schnell Kreislauf und bergab dafür dann Knie.

Samstag war ich mit meiner Nichte Shoppen
und da entdeckte ich eine ganz wundervolle Veränderung durch das Saftfasten:
ich kann wieder Klamotten anprobieren!
Noch im Juli konnte ich mir Tücher anschauen, wenn ich mit irgendwem bummeln ging.
Oder Strümpfe, Handtaschen ... aber es gab keinen Grund, Klamotten anprobieren zu wollen, denn ab Kleidergröße 50 spätestens, hat man sich aus den Größen der "normalen" Boutiquen katapultiert und begegnet den betroffenen "in ihrer Größe haben wir leider gar nichts!"-Blicken.
Da die Moppel-Boutiquen gern eigene Größen haben, war ich noch etwas verwirrt, welche Kleidergröße ich nun eigentlich aktuell habe.
Sagen wir mal, ich beginne damit, in die Kleidergröße 46 zu kommen.
Je nach Schnitt.


Nicht ganz mein Stil, aber die Anprobe hat mir dennoch Spaß gemacht.
Mit jemandem zu shoppen, der nebenan auch etwas anprobiert, ist einfach lustiger.
Auch für mich, denn sonst habe ich immer gern die undankbare Rolle, irgendwas in irgendeiner anderen Größe anschleppen zu müssen, für die, die gerade in den Kabinen sind.
Nun bin ich beim Shoppen also wieder auf Augenhöhe.

Selbst meine liebe Mami hat übrigens zugegeben, dass man jetzt sieht, dass ich abgenommen habe.
Wörtlich meinte sie:
"Natürlich sieht man eine Veränderung! Du hast jetzt viel mehr Falten!
Vorher war da ja so viel Fett in deinem Gesicht, da konntest du keine Falten haben!
"

Nun, ich trage meine Falten mit Stolz.
Immerhin wiegen sie eindeutig weniger, als das Fett.

Und hier die auf 17 volle Flaschen angewachsene Sammlung auf der Fensterbank:


Kommentare:

  1. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass du in den Norden gezogen bist um deiner Mutter zu entkommen.
    Ich hätte das auf jeden Fall gemacht.

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    1. Tja, meine Schwester hat es gleich auf einen eigenen Kontinent gezogen ... sie besteht aber auch darauf, dass ich immer schon Mamis Liebling war, darum reichen bei mir wohl die 500 km :)

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  2. Deine Mutter ist wirklich herzzerreißend :-).
    Wenn Du das Lieblingskind warst/bist, was fiele ihr dann wohl bei einem weniger geliebten Kind ein?

    Jedenfalls, meine Hochachtung hast Du, alles Gute auf Deinem weiteren Weg *Daumen hoch*

    LG Theresa

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)