Worum es hier geht

Freitag, 5. August 2016

8 kg in 20 Tagen!

gefastet: 20 Tage
Gewicht: 101,7 kg = -8,4 kg
Sport: Hunderunde


Sorry, ich bin heute albern gelaunt und kam daher an der doofen Überschrift nicht vorbei.
Etwa so lauten die Werbebanner, die ich unermüdlich lösche, da ich sie für wenig seriös halte.
(was ich noch mit großem Eifer lösche, sind die fleckige Banane, die Banner mit den "Schlabberbäuchen" und die seltsamen Ekelbanner, die seit einer Weile so gehäuft geschaltet werden - igitt, igitt, igitt ...)

20 Tage liegen nun hinter mir und ich muss sagen:
diese Saftkur läuft mittlerweile ganz unspektakulär rund.

Meine Vorplanungen und Ideen gehen auf.
Meine selbst gewählte Einsamkeit tut mir gut.
Samstag durchbreche ich sie mutig und nehme an einem Seminar für Vormünder unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge teil.
Derzeit habe ich zwar keine Vormundschaften, da meine sämtlichen Mündel mittlerweile 18 und damit erwachsen sind, aber natürlich helfe ich ihnen noch hier und da mal weiter und möchte nach der Saftkur dann auch wieder "einsteigen", denn die Aufgabe macht mir viel Spaß.

Aber jetzt bin erst mal nur ich dran.
Ok, ja und meine Arbeit.
Und ja, das Entrümpeln.
Und abends abhängen und Serien glotzen.

Was die Saftkur angeht, sind mein Körper und ich nun ein eingespieltes Team.
Ich spurte vormittags durch das "Tagesgeschäft", denn irgendwann nachmittags sagt mein Körper freundlich
"rien ne va plus" und ich kann nur noch mit letzter Kraft nach meinem Strickzeug greifen - und mir heiße Tomaten aufgießen.

Gestern habe ich meinen Körper wohl mit der Kraft eines Kohlrabi gezwungen, den Feierabend vorzuverlegen.

Ich hatte in den letzten Tagen meine Säfte sozusagen am Reißbrett entworfen und gestern war es dann an der Zeit, ganz viel Kram aus dem Kühlschrank schnell noch durch den Entsafter zu schubsen, bevor er zu Kompost wurde.

Darunter war auch ein Kohlrabi - und den hätte ich besser entsorgt.
Oder als Rohkost genascht.
Nein, mein Magen sagt zu der Idee gerade: entsorgt!
Jedenfalls hatte ich eine große Kanne Saft, die von einem kleinen Kohlrabi dominiert wurde.
Der Saft roch nach Kohl.
Man schmeckte ihn nicht wirklich, aber mir war nach 2 Gläsern Saft klar, dass ich mich übergeben müsste, wenn ich auch nur noch einen einzigen Schluck zu mir nähme.
Also von dem Saft.

Mein Magen schaltete umgehend auf "Feierabend und heiße Tomate!" um - und wer bin ich, mich derart moderaten Wünschen meines Magens zu widersetzen?!

So gut es mir geht und so sehr ich jedem nur empfehlen kann, eine Saftkur in einem Urlaub zu beginnen, so sehr muss ich auch erkennen, dass ich auf jeden Fall deutlich zerstreuter bin als sonst.
Wenn ich sonst öfter mal beim Datum auf den Tag gucken muss, erwischte ich mich heute dabei, sogar beim Jahr nicht ganz sicher zu sein ...
Aber ok, bei Damen Ü40 rasen die kleinen Biester ja auch einfach nur so ...

Ah, und ich will nicht jedem eine Saftkur empfehlen - das soll bitte jeder selbst enscheiden :) - sondern lediglich denen, die eine lange Saftkur in Erwägung ziehen, empfehlen diese in einem Urlaub beginnen zu lassen und dann mit gewisser Saftkur-Routine an die Arbeit zurück zu kehren.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)