Worum es hier geht

Freitag, 15. Juli 2016

Am Tag vor der Saftkur

Ok, das ist wirklich etwas lächerlich:
ich werde wohl eine dieser krassen Abnehmfabeln erzählen, an die ich selbst nie glaube.
Ziemliches Wrack macht Wunderdiät und lebt toll auf ...

Will sagen:
die letzten Tage habe ich damit verbracht, ein paar neue, sehr doofe Wehwehchen zu entwickeln.
Seit ein paar Tagen raffe ich Wasser an mich und meine Füße und Beine schwellen recht schmerzhaft an.
In den ersten Fastentagen erlebt man einen rasanten Gewichtsverlust.
Viele spotten dann, dass das alles nur Wasser ist.
Das ist wohl auch so, aber wer Mühe hat, in ganz normale Schuhe hinein oder aus leichtsinnig angezogenen Sandalen wieder heraus zu kommen, weiß das Verschwinden von "nur Wasser" sehr zu schätzen!
Derzeit trage ich keine Uhr oder sonstigen Schmuck, da alles schnell einschneidet und die schmückende Wirkung auch eher gering ausfällt ...

Dann habe ich mein linkes Knie kurz verdreht und es verhält sich rachsüchtig.
Mir scheint, auch das Knie versucht, Wasser an sich zu raffen.
Die Haut fühlt sich auch nicht toll an - und weil das alles nicht genug ist, habe ich jetzt auch noch Pickel, als wäre ich in die Pubertät gekommen.

Mir geht mitten im Satz die Puste aus und ich keuche/huste herum - meinem Alien habe ich das als Sommergrippe verkauft.

Die Kurzatmigkeit wird langsam lächerlich - wenn ich ins Auto eingestiegen bin, keuche ich, wie andere nach einem Marathon - zudem empfinde ich alles als bergauf, was nicht deutlich bergab ist ...
Wobei deutlich bergab mir auch eher Angst macht ...

Meine Oberschenkel haben einen Weg gefunden, auch in Jeans aneinander zu scheuern, wenn diese auch nur einen Millimeter verrutschen. Und die doofe Jeans - derzeit die einzige, die überhaupt noch passt, wird langsam fadenscheinig ...

Und ja, ich war auf der Waage.
Seither denke ich nur noch an der Oberfläche, denn weiter unten werden die Gedanken eiskalt und ungemütlich ...

110,1 kg
Damit habe ich tatsächlich alles wieder zugenommen.
Ich vermeide sehr, darüber nachzudenken, wie das passieren konnte
und konzentriere meine Gedanken umgehend darauf, dies ab morgen wieder zu ändern.

Da mein Alien morgen für eine Woche verschwindet und nach seiner Rückkehr auch nur 2 Tage hier ist, sollte es mir diesmal gelingen, meine Ernährungsgewohnheiten der letzten Jahre nach der Saftkur nachhaltig zu ändern.
Eine Saftkur selbst ist natürlich keine Ernährungsumstellung, erleichtert aber den Einstieg in eine solche.

Vorhin habe ich schon mal Gemüse eingekauft.
In den ersten Tagen werde ich mir keine allzu phantasievollen Säfte machen, sondern hauptsächlich nicht essen und versuchen, meine gute Laune an niemandem auszulassen, denn der Einstieg ins Fasten ist nicht einfach.
Vor dem Fasten hungert man erst mal und ist entsprechend reizend :)

Ich gedenke, mich eine Woche lang einzuigeln - dann sollte das Schlimmste überstanden sein.
(eigentlich schon nach 3-4 Tagen)

Stay tuned

Kommentare:

  1. Ich habe übrigens gestern auch meinen Entsafter wieder in Betrieb genommen, allerdings geht es nächste Woche ein paar Tage nach Berlin. Danach möchte ich wenigsten 2, besser 3 mal wöchentlich einen Safttag einlegen. Anstoß dazu war übrigens dein letzte Eintrag.
    Viel Erfolg!
    pünktchen

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  2. Das hört sich gar nicht gut an. Sind Sie sicher, dass Sie nicht ein medizinisches Problem (Herz?) haben. Ödeme in Gliedmaßen und Lunge können ein Hinweis sein. Vor einer Radikalkur würde ich einen Arztbesuch empfehlen. LG Clare

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  3. Eigentlich möchte ich mich Clare anschließen. Selbst mit deutlichem Übergewicht ist das nichts Gutes, was du da schreibst. Aber du bist ein kluger Mensch, du wirst für dich sorgen und ggf. zum Arzt gehen, wenn es nötig wird.
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles klappt und du die Woche ohne größere Schwierigkeiten hinter dich bringst. Nach den ersten 5 - 10 kg wird es dir deutlich besser gehen.
    Alles Liebe! Lissa

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  4. Oh, klar bin ich regelmäßig bei meinem Hausarzt!
    Danke für Eure Fürsorge, aber das ist natürlich abgeklärt und da ich letztes Mal so gut auf die Saftkur reagiert habe und regelmäßig beim Doc vorbeischaue, steht dem nichts im Wege.
    Auch werde ich sehr auf meinen Körper hören und rein gar nichts erzwingen.

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  5. Ich glaube daran, dass sich deine Beschwerden mit der Saftkur, mit dem Entgiften, wieder verabschieden werden.
    Es ist vermutlich das Gewicht, welches die Hormone und den Stoffwechsel beeinflußt und diese unangenehmen Beschwerden hervorruft.
    Alles Gute für das Fasten
    Ganga

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)