Worum es hier geht

Samstag, 28. Mai 2016

58 Tage to go ...

In 58 Tagen fliegt ein junger Mann mit einem glänzenden Abitur in die weite Welt hinaus.
Abflug von Hamburg ins Leben.
Gelegentlich schaue ich mir meinen Sohn so an und denke, dass das vermutlich gerade die geilste Zeit seines Lebens sein könnte, denn wie wäre das noch zu toppen?
Er hat alle Chancen in dieser Welt, strotzt vor Kraft und Gesundheit und und und.
Wenn ich ihn im Juli zum Flughafen bringe, beginnt für ihn viel, während für mich etwas endet.
Was da endet, kann ich so genau nicht benennen.
Die "aktive Mutterschaft".
Ich freue mich übrigens unbändig.
Die "empty nest"-Panik habe ich im vergangenen Herbst hinter mich gebracht.
Für den August lehne ich gerade sämtliche Termine ab.
Ich möchte einfach mal nur ganz für mich allein da sein.
Ok, und ein Rudel Haustiere.
Beide Kinder im Ausland und ein komplett leeres Kalenderblatt.
Juni und Juli sind dafür noch bis oben hin mit Terminen zugestapelt und Ende September füllt es sich auch schon wieder.
Aber dazwischen halte ich eisern 60 Tage für mich und meinen Entsafter frei.
Das wird auch bitter nötig, denn im April habe ich ernsthaft Raubbau an mir betrieben und jede einzelne Gewohnheit wieder aufgenommen, die ich für überwunden hielt.
Meine Kilos habe ich wohl allesamt wieder an mich gerafft und statt über das Joggen nachzudenken, bekommen die Hunde eher wieder sehr kurze Runden mit viel viel Ballspiel.
Auf dem Laufband steht die Bügelwäsche und die Waage setzt Spinnweben an.

Kommt Zeit, kommt Saft ...

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