Worum es hier geht

Freitag, 15. Januar 2016

Da bin ich wieder

2015 habe ich gut 20 kg durch Gemüsesaftfasten nach Joe Cross abgenommen.
Insgesamt habe ich das Gewicht dann bis zum Herbst gehalten und sogar wieder zu joggen begonnen.
Im Spätherbst bin ich dann wieder mal "abgestürzt".
Ich neige zu Herbst/Winterdepressionen und kann aber ganz gut durch kochen, bekochen und vor allem essen die Stimmungsschwankungen kompensieren.
Ich sage "kann" und statt mich noch zusätzlich für die Rückgewinnung etlicher Pfunde selbst zusätzlich zu deprimieren, war mir durchweg klar, dass ich im Januar wieder mit der nächsten Saftphase einsetzen werde.
An vernünftigen Diäten bin ich jahrelang gescheitert, da ich innerhalb solcher Diäten durchweg nicht vernünftig bin.
Mir hilft der komplette Abstand vom Essen, wie ich ihn beim Fasten habe.
Beim Saftfasten weiß ich durchweg: kommt es nicht aus dem Entsafter, ist es falsch!
Dadurch entgehe ich meiner eigenen Fähigkeit, mir in einer Heißhungerphase absolut alles schön reden zu können.

Mein Jahr endete - was meine Optik angeht - also so:

Wie Ihr seht, sind einige Pfunde wieder da und dafür die Haare ab.
Und ich mag das Kleid.
Und den Strand.
Und natürlich hatte ich Sekunden später einen wirklich schön warmen Mantel (wieder) an.
So, wie ich das stehe (ok, ohne die Klamotten) brachte ich wieder 103 kg auf die Waage.


Heute ist es mir endlich gelungen, Gemüse durch den Entsafter zu schubsen und mir einen Gemüsesaft zu machen.
Etwas ungewöhnlich, da heute "irgendwie" schon Tag 3 meines neuen Saftfastens ist ...
Aber wie der Alltag so spielt, kam mir immer dann etwas dazwischen, wenn ich gerade den Entsafter hätte benutzen sollen.
Immerhin habe ich das Essen weggelassen, was aber zu einer eher kruden "Kaffeefasterei" mit viel Milchkaffee und gekauften Säften geführt hat.
Als Werbetrommel für das Saftfasten eher ungeeignet, aber ... so ist es nun einmal gewesen.
Warum sollte bei mir denn plötzlich einmal etwas wie geplant klappen?

Also verbuche ich die ersten beiden Tage eben einfach als "Einstimmung ins Fasten", bei dem man die Nahrung kräftig reduziert (und dafür Unmengen Kaffee trinkt)

Mein 1. Saftfasten kurz nach Weihnachten 2014 habe ich spontan von jetzt auf gleich begonnen, nachdem ich den Film von Joe Cross gesehen hatte.

Man braucht auch weiter gar nichts zum Saftfasten, als einen Entsafter und Gemüse/Obst nach Geschmack.
Da Obst viel Zucker enthält, sollte man ein Saft aus sehr viel mehr Gemüse, als aus Obst bestehen.
2015 habe ich alle Zutaten durch den Entsafter geschubst - im Laufe des Jahres habe ich mir aber den einen oder anderen Trick bei den Saftläden abgeschaut und werde künftig das preiwwerte Gemüse weiterhin entsaften, aber die teuren Obstzutaten dann lieber in den Saft pürieren.
Wenn man sich einen Saft an einem der Stände kauft, werden immer Äpfel, Sellerie, Karotten ... entsaftet und dann ein winziges Stück Mango (oder so) hinein püriert.
Auf die Art bekomme ich natürlich mehr Abwasch, aber natürlich sind solche Säfte in den Zutaten gleich viel preiswerter.
Meine heutige Mischung aus Stangensellerie, 1 Birne, 1/2 Zitrone und einer Handvoll Spinat, war übrigens eher langweilig.
Aber: das offizielle Saftfasten ist somit gelungen!


Kommentare:

  1. Sie ist wieder hier ... freu mich sehr!

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  2. Guten Neustart, ich bin froh, dass Du wieder schreibst. Ich lese Deinen Blog so gerne. :) Gerne würde ich das Saftfasten auch längerfristig ausprobieren. Ich glaube fest an die riesige positive Wirkung von Saftfasten, allein... ich halte es nicht durch. :( Da ich nie satt bin, ständig friere und so unruhig bin, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann. Ich frage mich, ob das mit der Zeit verschwindet oder ob es nichts für mich ist bzw. ob ich das Nahrungsangebot vielleicht, um Suppe etc. erweitern sollte. Vielleicht kannst Du mir einen Tipp dazu geben? Vielen Dank und liebe Grüße
    Silke
    www.in100tagen.wordpress.com

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  3. Von Suppe kann ich nur abraten - mich schleudert alles aus dem Fasten, was gesalzen ist.
    Was funktioniert, ist meine "heiße Tomate", bei der ich pürierte Tomaten - evtl. mit Sambal Olek mit heißem Wasser aufgieße. Und ich denke mal, es funktioniert einfach nicht für jeden - so wie ich an Low Carb scheiter. Unruhig, unkonzentriert und hungrig bin ich in den ersten 3-4 Tagen allerdings auch :)

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  4. Vielen Dank, dann lasse ich das mit der Suppe und versuche es mit heißer Tomate. Heute ist Tag 1 bei mir.

    Liebe Grüße, Silke
    www.in100tagen.wordpress.com

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)