Worum es hier geht

Donnerstag, 3. September 2015

Wien, Wien ...

Ach war das schön, im Flugzeug Platz zu nehmen, den Gurt zu schließen und sich völlig auf die Flugangst zu konzentrieren.
Ich wusste gar nicht, welche Flugangst ich eigentlich habe, weil ich bisher immer damit beschäftigt war zu fürchten, dass ich nun endgültig zu dick für den Gurt geworden bin und laut um eine Gurtverlängerung bitten müsste.
(So weit war es noch nie gekommen, aber die Sorge hatte ich dennoch immer)
Auch musste ich diesmal nicht fürchten, dass die Passagiere rechts und links von mir wenig Platz fänden ...

Nein, ich konnte mich gedanklich ganz auf meinen Vater konzentrieren, mit dem ich so oft geflogen bin ... und der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.

Da mein Töchterlein mein flatterndes Nervenkostüm kennt, waren wir noch schnell am Flughafen in ein Cafe gegangen, wo Mutti erst mal einen Prosecco trank.
Ich bin während eines Fluges übrigens ganz ruhig, aber mir tränen die Augen.
Dagegen kann ich leider rein gar nichts machen.
Nein, ich weine nicht (oder kaum) - also kein Schluchzer oder so - lediglich tränende Augen.
Nervig.

Wir waren schon gegen 9 Uhr morgens in Wien, suchten uns durch bis zu unserem Hotel und begannen dann damit, die Stadt zu erkunden.
Gut, dass ich die Saftphase beendet hatte, denn wir begannen auf dem Naschmarkt.
Dort hätte ich auch Saft bekommen ... aber ...

Nachmittags landeten wir in der Innenstadt, bummelten und probierten uns durch die Klamottenläden.
Kennt Ihr Michal Negrin?
Mein Töchterlein verliebte sich unsterblich in ein Kleid, sieht darin auch "Bombe" aus, aber der Preis ist ein schlechter Witz ...
Wir bummelten weiter, ich probierte bei Gerry Weber ein Kleid in einer 46 an und ... es war einen Tick zu weit!
Allerdings sah ich auch, dass meine Füße geschwollen war - der Flug hat ihnen wohl nicht besonders gut getan und so sind nun also flache Schuhe angesagt ...

Kurz bevor der Regen kam, hüpften wir schnell noch mal zu Michal Negrin rein und das Töchterlein ist nun pleite.

Wir probierten jeder eine Mozartkugel.
Hm ... nicht schlecht, aber das Gewese darum, erscheint etwas überzogen.

So, ran an Tag 2 :)

1 Kommentar:

  1. Also Michal Negrin kannte ich bislang noch nicht - doch dessen Schmuckkreationen sind mir eindeutig zu kitschig: Leider sind sie das einzig Bezahlbare, wenn man mal besieht, dass das schlichteste Kleidchenchenchen ab 200 Euro beginnt ;)
    Andererseits sag ich mir immer: EIN gutes Teil sollte jede Frau im Kleiderschrank haben :)
    Übrigens, mir tränen die Augen immer, sobald ich nur das Haus verlasse. Woran das liegt, hab ich auch keine Ahnung. Das läuft dann ne ganze Weile und wenn sichs beruhigt, ist der Kajal zerlaufen und das Make up ruiniert. Das ist dann wirklich zum Heulen :D

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)