Worum es hier geht

Montag, 7. September 2015

Weiter geht es ...

Unser Flieger startete mit gut 2 Stunden Verspätung in Wien und wir nutzten die Zeit, um noch den letzten offenen Punkt auf der Wien-To-Do-Liste abzuhaken:
Sacher Torte
Im Duty Free Bereich ...
Na, ich glaube, da ist die Sacher Torte, die ich gelegentlich backe, näher am Original dran, aber lecker war auch dieses schokoladige Dings.

Wir haben in den 5 Tagen nur einen Bruchteil von Wien gesehen, was daran liegt, dass wir im Urlaub gern bequeme Langschläfer und Gewohnheitstiere sind.
So standen wir morgens immer so auf, dass ich gerade noch runter in den Frühstücksraum huschen und uns jedem ein Kännchen Kaffee "zapfen" konnte, das wir dann gemütlich im Bett tranken, bevor wir dann über den Naschmarkt bummelten, der zwischen uns und der nächsten U-Bahnstation lag.

Ach, und wenn man doch schon mal auf dem Naschmarkt war ...
Entgegen aller Prognosen war das Wetter wunderbar. Wenn überhaupt, regnete es abends oder es gab so eine Art Sprühregen, den wir nicht weiter ernst nahmen.
Schloss Schönbrunn und das Prater Riesenrad sind 2 Punkte, die man in Wien wohl mal erledigen muss, aber ein wahrer Genuss sind sie nicht. Schloss Schönbrunn ist perfekt.
Sauber, ordentlich, stamm organisiert und sauteuer.
Stimmung kommt dort keine auf und wie Sisi fühlten wir uns dort nicht heimisch.
Alles, was irgendwie schön und reizvoll ist, befindet sich entweder hinter Glas, Absperrseilen, Absperrgittern und wenn man sich etwas über eines der Seile beugt, ertönt ein lauter Warnton.
Im Park geht es ähnlich weiter.
Wir ließen brav viel Geld dort, hakten es auf unserer Liste ab und flohen zurück zum Naschmarkt, auf dem es wunderbar bunte Multikulti-Küche gibt.

Das Riesenrad - ebenfalls teuer und noch dazu habe ich panische Angst in allem, was hoch geht.
Leicht absurd, aber genau wie in London zahlte ich brav viel Geld, wartete geduldig, dass wir hinein kamen und panisch, dass wir wieder hinaus kamen.
Aber der Ausblick war prima.

Danach verließen wir den Prater schleunigst wieder und suchten/fanden das Hundertwasserhaus.
Danach den Flughafen :)

Insgesamt hat mir Wien sagenhaft gut gefallen, aber ich hatte ununterbrochen das beklommene Gefühl, meine Ernährung gerade mal so gar nicht im Griff zu haben. Wir schienen ständig und zu viel zu essen.
Und zu trinken.
Kaffee, Spritzer und eher misslungene Mojitos.
Aber manchmal reicht ja einfach ein Glas mit Eiswürfeln, Alkohol und gutem Willen :)

In unserem Reiseführer hatten wir einen Rundweg gefunden, der der richtige für uns zu sein schien und uns von einem Kaffeehaus zum nächsten führte. Für uns endete er in der Albertina.
Überhaupt kamen wir an kaum einem Museum vorbei - durch unseren späten, morgendlichen Aufbruch aber gleichzeitig auch in viel weniger Museen hinein, als gewünscht.
Im Endeffekt sahen wir den Beethovenfries, die Albertina und das Leopoldmuseum - wobei wir die letzten 2 Etagen des Leopoldmuseums nicht zu sehen bekamen, da man dort schloss.
Es folgte noch eine Stunde in der Buchhandlung König, da es gerade doch mal ernsthafter regnete und Buchhandlungen lieben wir auch.

Ah, und die Oper ....
Wir waren hin und weg.
Das Gebäude ist schon wunderschön, die Stimmung und dann der Rigoletto.
Ein Traum!

Heute Morgen bin ich fast trotzig auf die Waage gestiegen.
Fast sicher, täglich ein Kilo zugenommen zu haben oder so etwas Gruseliges.
Als es dann nur 100 Gramm waren, rieb ich mir etwas ungläubig die Augen, stieg von der Waage, probierte es erneut und wieder:
92,9 kg

Ok, dann mache ich mal so ca. da weiter, wo ich letzte Woche aufgehört hatte :)
Nur ausgeruhter.
Und noch von all meinem Nachwuchs umgeben, denn die Prinzessin bleibt noch bis Mittwoch hier und der Alien ist übrigens immer noch Veganer.

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