Worum es hier geht

Montag, 17. August 2015

mit Gemüsesaft zur Taille trödeln ...

gestern war Tag 27 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 91,4 kg
abgenommen - 6,6 kg
gestern gegangene Schritte: -*
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, Gemüsesaft und pürierte Tomaten mit Sambal Olek
Schlafenszeit: ca 2 Uhr


Ups?!
Ich bin völlig überrascht, dass es tatsächlich eine ganze Woche her ist, dass ich mich zuletzt zum Saftfasten geäußert habe.
Da hat mich die Geschichte mit der Party wohl doch mehr beschäftigt, als es mir selbst bewusst war ...
Lustig ist:
kaum hatte ich bei der einen Party abgesagt, lud mich eine andere Freundin ein, die spontan beschlossen hatte, an genau diesem Samstag ihren Geburtstag nachzufeiern.
Da war es sehr nett, auch wenn es natürlich ein wenig komisch war, dass ich fastete.
Noch dazu hatte ich ein Dessert mitgebracht, das ich auch abgeschmeckt hatte (nicht gründlicher als nötig)
Da die 1. Woche des Fastens weit hinter mir liegt, kann ich relativ problemlos mit an einem üppig gedeckten Tisch sitzen.
Eine etwas korpulentere Dame fühlte sich durch mein Fasten regelrecht "belästigt". Als müsste sie sich nun dafür rechtfertigen, dass sie nicht auf Diät war. Aber das ist ihr Thema, nicht meins.
Nachdem sie in gewisser Breite erklärt hatte, weshalb sie nicht abnahm und ganz sicher niemals nur Saft trinken würde und ich ihr in allem absolut zustimmte, war sie dann auch beruhigt.

Da ich weiterhin so viel Obst mit entsafte - oder auch direkt esse, haben es meine Pfunde auch nicht besonders eilig mit dem Abschied. Unzufrieden bin ich damit nicht.
Natürlich wäre ich gern schneller schlank(er), aber eine Ernährung aus Säften, Avocados und frischen Mangos, Kirschen, Himbeeren ... ist soooo göttlich!

Meine Riesentasse mit passierten Tomaten, Sambal Olek und heißem Wasser, ist mittlerweile mein Abendritual.

Und heute bin ich nun auch außerhalb meiner Aufzeichnungen in der rechten Spalte.
Das heißt:
ich bin nun tatsächlich erstmals seit Beginn meiner Diättagebuchlaufbahnen leichter geworden.
Mit 91,4 kg liege ich unter allem, was ich in den letzten 8 Jahren gewogen habe.
Faszinierend.
Ich hatte damals eher verzweifelt versucht, meiner stetigen Zunahme durch Öffentlichkeit ein Ende zu setzen.
Ich weiß noch, dass ich bei 79 kg die Notbremse zog und zu unserer örtlichen WW-Gruppe ging.
Dort nahm ich ruckzuck 8 kg zu.
Obwohl ich mich sogar an die Regeln hielt ... dass man so viel Schwarzbrot essen durfte, wie man wollte (für die gleiche Points-Zahl) führte bei mir zu einer Art Schwarzbrot-Mast ...
Die Gruppe löste sich auf, nachdem unsere Leiterin selbst so sehr an Gewicht zunahm, dass WW sie als Gruppenleiterin entließ.
Ich weiß nicht, ob es bei ihr auch am Schwarzbrot lag ...

Nach dem WW-Ende und einem "OMG über 90 kg!" begann ich meinen ersten Diätblog ... und nahm weitere 20 kg zu.
Hin und wieder machte dabei ich einen verzweifelten Neuanfang - mit jeweils neuem Blog - und wenig Erfolg.

Ich fühle eine gewisse Erleichterung, nun wieder bei dem Gewicht angekommen zu sein, über das ich im November 2008 noch ein paar heiße Tränen vergossen hatte.

Nächster Halt 88,2 kg - so viel wog ich am 27.05.1997 - steht im Mutterpass ... und da war ich in der 46. Schwangerschaftswoche.
(und hatte noch 2 Schwangerschaftswochen vor mir ... ich wäre vermutlich heute noch schwanger, wenn ich nicht irgendwann auf einen Kaiserschnitt bestanden hätte ;-)

Mir steht also ein "Yeah, unter 90!" gepaart mit "toll, eine Figur wie eine Hochschwangere!" bevor :)

* ich kann meinen Schrittzähler partout nicht finden ...

Kommentare:

  1. Gratulation :-) es ist immer wieder eine Freude diesen Blog zu lesen - mola

    AntwortenLöschen
  2. Ich finde das super, dass Du einige Schritte zurück im Gewicht geschafft hast! Alleine Dafür mal eine Standing Ovation! :)

    Das mit der Frau, die sich von deinem Saftfasten belästig fühlte - mei, wenn wer abnimmt - und dabei sogar noch erfolgreich ist - dann erinnert das alle, die nicht erfolgreich sind, daran, dass sie "VERSAGER" sind... ich schreib das mal groß, weil das in ihren Köpfen vor sich geht, nicht, weil das meine Meinung ist...

    Ich plag mich selbst mit der blöden Abnehmerei...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ein Versager ist sie ganz sicher nicht. Sie kann sich das Thema Diät/Abehmen derzeit gar nicht leisten, weil sie wirkllich genug um die Ohren hat und diese Herausforderungen super meistert. Dass sie den Stress mit Essen kompensieren kann, ist in meinen Augen eher hilfreich - und sie ist auch nicht sehr übergewichtig.

      Löschen
  3. 46.Schwangerschaftswoche lol......

    Herzlich Aninja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, mein Arbeitgeber verlangte irgendwann sogar eine Bescheinigung, dass ich bezüglich des eigentlichen Geburtstermins die Wahrheit gesagt hatte ... sehr lustig. In der 48. Schwangerschaftswoche begann meine Hebamme mit der Trickkiste um die Geburt "anzuschubsen". Das brachte gar nichts und nachdem ich dann einen Tag komplett am Wehentropf verbracht hatte und sich weiterhin nichts tat, gaben wir die Idee auf, darauf zu warten, dass das Baby seinen Geburtstermin selbst bestimmt ... :) Ich fürchte, der wäre sonst irgendwann im Herbst gewesen ...

      Löschen

Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)