Worum es hier geht

Samstag, 25. Juli 2015

Ich täusche einen Energieschub vor ...

gestern war Tag 4 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,5 kg
abgenommen - 2,5 kg
gestern gegangene Schritte: 10.331
auf dem Laufband: 10 Minuten
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Wasser, Stachelbeeren *sigh*
Schlafenszeit: Mitternacht, glaube ich


Gestern war also Tag 4 und ich habe beschlossen, dass nun Schluss ist, mit der trägen Rumhängerei.
Genau!
Nun würde ich wieder kraftvoll, zurechnungsfähig und effizient vorgehen.
Und diszipliniert saftfasten.
Gleich vormittags wollte ich die Hunderunde machen.
Und, kaum war es 16 Uhr, war ich auch schon mit den Hunden draußen unterwegs.
Immerhin hatte ich mir vorher einen Karotten-Traubensaft gemacht und getrunken.
Dieses Mal habe ich einen sehr süßen Zahn bei den Säften ...
Für den Abend machte ich mir dann noch einen Karotten-Ananas-Saft, in den ich eher pro forma auch noch Sellerie und eine Tomate stopfte. Klingt krude, war aber sehr lecker.

Immerhin war die Hunderunde etwas länger gewesen, denn da ich wie ein Schweinchen schwitzte, ging ich davon aus, dass meinen Hunden nach Baden zumute war und so machte ich einen Umweg zu einem recht klaren Tümpel.
Meinen bisherigen Lieblingstümpel hat der Bauer leider wieder trocken gelegt.
Er schätzt Spaziergänger in seinem Wald eh nicht und setzt viel Energie darein, ständig neue, dreilagige Stacheldrahtzäune zu spannen und auch noch Gestrüpp auf die Wege zu kippen.
Glücklicherweise hat er einen Gegenspieler mit Geduld und Seitenschneider.
Nein, nicht ich ...
Da die Tochter des Landwirts mit meinem Alien die Schulbank drückt, könnte ich mir den Ärger nicht leisten, aber ich weiß die Aktionen des anderen durchaus zu würdigen.

Naturgemäß war es dann auch *zack* schon wieder 18 Uhr, als ich klebrig vom Schwitzen und etwas erschlagen von der Sonne und dem Weg wieder nach hause kam.
Erst duschen und dann auf das Laufband gehen?
Oder klebrig auf das Laufband gehen?
Ich setzte mich an den Esstisch um darüber nachzudenken.
Gegen 21 Uhr stürzte ich in den Garten, rupfte 5 Minuten lang großes, gelbes Unkraut aus und erntete dann noch meinen kleinen Stachelbeerstrauch ab.
In Ermangelung einer Schüssel habe ich die Früchte einfach gleich ... getrunken.
Keine Sorge, mein Vorgehen wurde von der Natur bestraft, denn ich hatte dereinst beschlossen, dass es wider der Natur ist, eine Stachelbeere ohne Stacheln zu pflanzen und so habe ich den wohl wehrhaftesten Stachelbeerstrauch der Welt, der auch sehr viel mehr Kraft darein setzt, Stacheln zu bilden, denn Früchte.
Aber: ich finde halt, das hat Stil.

Danach war es dann doch recht spät und dunkel ... aber etwas stur ging ich aufs Laufband.
Ca. 10 Minuten, dann dachte ich "du bist doch wohl irre!", hüpfte unter die Dusche und ging, kaum dass es 2 Uhr morgens war, ins Bett ...

Mir kommen Zweifel, ob ich hier wirklich Werbung für das Gemüsesaftfasten von Joe Cross mache ...
... es scheint mich derzeit ein klitzekleinwenig aus der Bahn zu werfen.
Aber ich muss zugeben: es macht Spaß, so ein wenig chaotisch in den Tag zu leben.



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