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Samstag, 16. Mai 2015

Gemüsesaftfasten Tag 2 - reloaded

Gewicht: 93,4 kg
abgenommen 100 Gramm
Schritte: 15.704
Laufband: 60 Minuten
Ernährung: Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, ein winziger Veilchenlikör
entrümpelt: -
Schlafenszeit: 22 Uhr


100 Gramm sind nicht die Welt ...
... und man könnte sagen, der Rat, mit dem Saftfasten zu beginnen, wenn man gerade allein ist, ruft sich hier ins Gedächtnis ...
aber ich bin sicher, wenn ich derzeit nicht offiziell saftfasten würde, hätte ich nicht 100 Gramm ab-, sondern 1 kg zugenommen.
Und darum lächel ich einfach vor mich hin und bringe morgen mein Töchterlein irgendwann wieder in ihr eigenes Zuhause.

Danach räume ich dann den Veilchenlikör wieder in den Schrank ...

Insgesamt bin ich aber bestens gelaunt und sehr zufrieden mit mir.
Es macht einfach Spaß, in den Schrank zu greifen und egal, was ich heraus nehme, ich sehe darin besser aus, als letztes Jahr um diese Zeit.

Ok, außer es handelt sich um eng anliegende Oberteile und ich kombiniere sie mit der neuen Jeans in Größe 46.
Denn die zwingt alles, was der eigentlichen 48 geschuldet ist, sich über dem Bund dann zu einer rachsüchtigen Größe 50 zu ballen ...
Enge Oberteile schreien also nach einer Hose, die ich unterwegs verliere ...
Das Übergewicht bringt weniger Probleme durch die schiere Masse, denn die "Wobbeleigenschaft" der Masse ...
Es ist kein Problem, alles so zurecht zu zupfen und zu wobbeln, dass man für ein einzelnes Foto ganz gut aussieht.
Die Probleme kommen, wenn man sich bewegt und der eigene Körper versucht, die Hose abzuschütteln, wenn sie locker sitzt, oder den kompletten Bauch aus der Hose heraus über dem Bund abzulegen (und die Hose dann abzuschütteln), wenn sie eng sitzt.
Kleider sind erst mal einfacher ... aber auch nur, wenn man darunter nackt wäre.
Es ist angenehmer mit rutschenden Hosen zu kämpfen, als mit flüchtenden Nylonstrumpfhosen ...
Wobei ich beschlossen habe, mal zu testen, ob Nylons mittlerweile wieder besser an mir "haften" bleiben.
Halterlose, wenn sie denn gut sitzen, sind tatsächlich unproblematischer ... wenn man sie nicht zu lange trägt, denn ich reagiere umgehend allergisch auf den "Klebestreifen".
Und kommt mir nicht mit Hüfthaltern.
So als Dicke wünscht man sich ganz einfach schicke Nylons mit unsichtbaren Hosenträgern ... da die Körpermitte einfach keinen Halt gibt, sondern lieber "wobbelt".
Eine Freundin hat schon mal über ein Nabelpiercing nachgedacht, dann aber erfahren, dass es nicht zum "Strumphosenhalter" taugt.
Ein nächster Schritt in Sachen Lebensqualität wäre also:
ein Ende des "Gewobbels"

Oh, und "schlankere Oberarme".
Damit meine ich nicht etwa Oberarme, die in Trägerhemdchen gut aussehen, sondern Oberarme, die in Jacken nicht an "Fleichwurst in Pelle" erinnern.
Man nimmt aber nicht an Bauch und Oberarmen ab, sondern ... am Busen.
Das Leben kann so böse sein ...





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