Worum es hier geht

Samstag, 4. April 2015

Na endlich: gestern war Tag 1 vom Saftfasten

gestern war Tag 1 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 97,8 kg
abgenommen - äh ...
gestern gegangene Schritte: 13.106
auf dem Laufband: 100 Minuten
Ernährung: Milchkaffee, Saft, Saft, Saft ...
Ebay:
entrümpelt: -
Schlafenszeit: nach 23 Uhr


Ach, wie schön ...
Vorhin habe ich mir meinen Kaffee gemacht und hatte dann plötzlich den Impuls, doch mal meine Schwester anzurufen.
Glücklicherweise fiel auf dem Weg zum Telefon mein Blick auf die Uhr.
Fast vergessen: beim Saftfasten ist man zu Zeiten wach und munter, die man sonst verschläft -
und zu denen große Schwestern auch besser nicht aus dem Bett geklingelt werden sollten.

"Hey, ich wollte nur mal hören, wie es dir geht!"
"Morgens um 6.40 Uhr???"


Gut, das ist nicht passiert :)

Stattdessen bin ich dann mal - nach längerer Abstinenz - auf die Waage gehopst.
(und nun habe ich das Ergebnis auch bei Fave eingetragen und sehe, dass ich seit Dezember nur noch 13,1 kg abgenommen habe)

Nachdem ich mein ursprünglich verlorenes Gewicht von über 17 kg doch recht lange damit gehalten habe, dass ich jeden Tag als neues Saftfasten begann und erst nachmittags scheiterte ... hatte mich die letzte Woche dann aus der Kurve geschleudert.

Sehr angenehm allerdings.
Zum einen hatte ich begriffen, dass ich auf die Abreise meiner Kinderlein warten würde, um das 2. Saftfasten zu beginnen und zum anderen waren übrigens beide Kinderlein da.
Die habe ich nicht nur sehr liebevoll bekocht, sondern auch noch "ausgeführt".
Kino, Shoppen ... mit den üblichen "Nacho mit doppelt Kunstkäse, bitte", "oh, guckt mal, da ist ein Starbucks - kennt ihr die Trüffeltorte von denen?" - Begleitern.
Daran, dass die Ärmel meiner Strickjacke plötzlich sehr eng wurden und selbst ich mir nicht einreden konnte, dass ich dort Muskelgebirge angesetzt hatte, merkte ich durchaus, dass ich zunahm.
Aber ich wusste ja:
ab Mittwoch faste ich wieder!

Tödlich, sage ich nur ...
Was man dann bis Mittwoch alles essen kann ...
Und dann verrät der Alien auch noch, dass er übrigens erst Mittwoch Abend abreist ... und bittet auf dem Weg zum Bahnhof zart um einen kleinen Halt bei seiner Lieblings-Fastfood-Kette.

Gut, ich werde jetzt also eine ganze Weile damit beschäftigt sein, erst mal wieder bei der alt bekannten 93er Plattform anzukommen.
Und wenn ich sehe, wie schwer ich mich diesmal mit dem "Einfädeln" ins Gemüsesaft-Fasten tue, ist mir klar, dass die 3. Saftphase dann in den Sommerferien beginnen wird, wenn der Alien die Sommerferien sonstwo verbringt.

So, jetzt gehe ich mich erst einmal mit meinen Hunden versöhnen.
Aber erst will ich Euch erzählen, was sie mir gestern angetan haben.

Bevor wir aufs Feld gehen, werfe ich ihnen immer ein paarmal den Ball hier auf die Wiese, damit sie etwas ausgetobt sind, wenn sie den Weg bis zu den Feldern angeleint überstehen müssen.
Labbis sind herzensgute, freundliche, fröhliche und sehr sehr dumme Hunde.
Noch dazu völlig schmerzunempfindlich.
Eine tolle Mischung.
Sie lassen keine Pfütze als ideale Badestelle aus, sehen in jedem Menschen einen Freund und in jedem Kampfhund einen tollen Spielkameraden.
Und gestern kamen 2 solche Hundehalter mit ihren angeleinten Waffen um die Ecke, als meine beiden Trottel mit dem Ball zu mir gerannt kamen. Statt mir aber nun den Ball zu bringen, rannte einer rechts, der andere links an mir vorbei - um Hunde und Herren zu begrüßen.

Mein Rüde wedelte die eine Kampfmaschine glücklich an
"Komm, spiel mit mir!"
"Töten!"
"Hey, das klingt nach einem ganz tollen Spiel!"
"Töten!"
"Wie spielt man das denn?"
"Töten!"
"Ist bestimmt Klasse! - was dagegen, wenn ich an deinem Hintern schnupper?"
"TÖTEN!"

Und meine Hündin sprang derweil den anderen Herren an.
Sie liebt Männer!
Dessen Hund wurde prompt eifersüchtig und wenn ich ihn richtig verstand, sagte auch er:
"TÖTEN!"

Gestern war ein ruhiger Feiertag und so waren prompt und umgehend sämtliche Nachbarn in ihren Gärten.
Diese Herren mit ihren Hunden hatten sie schon lang gefressen und nun bot sich endlich die Gelegenheit ... ja, von wegen ...
diese Herren hatten ihre Hunde nämlich völlig vorschriftsmäßig angeleint und im Griff, während die dicke Frau Pfundi eifrig plappernd über eigene und fremde Hunde stolpernd versuchte, das kläffende Chaos zu beenden.

Peinlich!
Als ich dann endlich mit den richtigen Hunden - vorschriftsmäßig angeleint - um die Ecke verschwand und meine Hunde etwas sagten wie:
"Hey, war das Klasse!"
"Was für ein Spaß!"
antwortete ich auch nur
"TÖTEN!"






1 Kommentar:

  1. hab gerade herzhaft geschmunzelt, obwohl du mir sehr leid tust,. diese situation möchte ich nicht erleben .
    silke
    und frohe saftostern!!

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)