Worum es hier geht

Sonntag, 22. Februar 2015

Nur noch 30 kg bis zum Normalgewicht!

gestern war Tag 58 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 93,8 kg
abgenommen - 17,1 kg
gestern gegangene Schritte: 13.609
auf dem Laufband: 100 Minuten
Ernährung: Milchkaffee, Saft, Saft, Saft ...
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 24 Uhr


Zu den Dingen, die man nicht tun sollte, gehören vermutlich demotivierende Zahlenspielereien ...
... aber die 63,8 kg Grenze zum Normalgewicht, hat sich mir leider irgendwann einmal eingeprägt und sprang mich heute Morgen dann einfach so an, als ich auf der Waage stand.
Da ich gestern vorbildlich entsaftet hatte und sogar den Weg auf das Laufband fand, hatte ich evtl. auch mit einem größeren Gewichtsverlust, als diesen 100 Gramm zu gestern gerechnet.

Jetzt arbeite ich streng an einer Art Umorientierung auf:
hey, nur noch 2,9 kg und das -20 kg Foto ist fällig!
oder
hey, nur noch 4,3 kg und ich bin in Adipositas Grad I!

...

Ok, die Autorin dieses Diättagebuches hat sich nun einen schönen, großen Milchkaffee gemacht und wird einfach noch ein wenig in einem Liebesroman herumschmökern.

Nachtrag
So im Grübeln und beeindruckt von noch sehr großen Zahlen und sehr langen Wegen, ging mir auf, was für ein Glück es ist, dass mir mein Weg mit dem Gemüsesaft, so sehr gefällt.
Gemüsesaft, das hat so etwas Anständiges, Gesundes, Bodenständiges.
Und so sah ich jetzt schlicht sehr viel Zeit mit sehr viel Saft - irgendwann werde ich natürlich neben dem Saft auch wieder Mahlzeiten zu mir nehmen - vor mir und zuckte mit den Achseln.
Mein Leben jetzt ist so viel angenehmer, als das im Dezember und ich kann mir gut vorstellen, noch lange dabei zu bleiben.
Wenn in meinem Kopf jetzt die Zubereitung vieler, kleiner komplizierter Mahlzeiten, oder Fleisch mit Fleisch und Fleisch ... oder der Duft, der einem aus einer geöffneten BCM-Dose um die Nase streicht, Revue passiert wären, könnte das auf mich sehr viel entmutigender wirken.
Es ist sehr wichtig, einen für sich für lange Zeit gangbaren Weg einzuschlagen.
Man kann, wenn man sich in meiner Gewichtsklasse befindet, nicht mal eben abnehmen und dann leben.
Das Ganze muss sich ganz dringend mit einander vereinbaren lassen, damit man sich nicht in einen reißenden Diätstrom stürzt und nach wenigen Kilos zurück ans bekannte dicke Ufer rettet ...

Derzeit schwebt mir vor, das Saftfasten auf 90 Tage zu verlängern und dann auf eine Mahlzeit, einmal Entsaften (das sind immer gleich mehrere Mahlzeiten) und einmal Kaffee am Tag umzuschwenken.

Irgendwann im Frühling macht das Freibad auf ... und wer weiß:
vielleicht jogge ich im Herbst wieder?

1 Kommentar:

  1. Mittlerweile bin ich sicher: Du kannst das alles schaffen! Hut ab und weiter so!!!

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)