Worum es hier geht

Donnerstag, 1. Januar 2015

Gemüsesaftfasten - atemlos ... ins neue Jahr

Tag 6
Gewicht: 103,9 kg
abgenommen - 7 kg
Schritte: 7.393
Laufband: 63 Minuten
Ernährung: viel Milchkaffee, 2 Gläser Sekt, frisch gepresster Gemüsesaft
entrümpelt: eine Slackline
Ebay: -
entrümpelt: weiterhin 4.399 Gramm
Schlafenszeit: 2.25 Uhr


Silvester - macht mir nur tagsüber Spaß, wenn ich einen Geburtstag mit feier.
Abends neige ich dazu, meine sämtlichen Nachbarn und ihr Geböller tief und innig zu hassen.
Dann hocke ich in meinem Häuschen, tröste meine Haustiere und fühle mich wie der Grinch, während draußen alles fröhlich feiert, besoffen herumgrölt und Böller-inkontinent schon seit Tagen lustige Böller und Raketen krachen lässt.

Gestern Abend gegen 21 Uhr hörte ich jemanden völlig verzweifelt "Krankenhaus!" in den Lärm brüllen.
Ich öffnete ein Fenster um zu schauen, ob einer meiner Nachbarn evtl. besoffen von einem Böller getroffen wurde.
Noch zweimal brüllte es "Krankenhaus!", als ich aber eine Jacke anziehen und "das Opfer" suchen gehen wollte, pfiff es plötzlich eine Melodie.
Hm?!
Ich hängte die Jacke wieder auf und ging aufs Laufband.
Auf dem Laufband ins neue Jahr - wenn das nicht ganz doll symbolisch, weichenstellend und glücksbringend ist, weiß ich ja auch nicht.
Dann, Jacke an und gucken ob mein Dach überlebt.
Draußen dann: absolute Windstille!
Und: alles nass
Frohgemut ging ich wieder rein, öffnete eine kleine Flasche Sekt und ging mit meinem Glas auf die Straße.
Mit etwas Abstand habe ich mein Reetdach besser im Blick, aber ich sah gleich, dass es in diesem Jahr außer Gefahr blieb.
Da ich mit meinem Glas aber in die Nähe des einen Nachbarhauses geraten war, ging ich ganz rüber und wünschte ein frohes neues Jahr.
Und blieb kleben.
Später wurde ich mit ins Haus genommen, bekam warmen Hugo in mein mittlerweile geleertes Glas und es wurde Musik aufgelegt.
Helene Fischer
Sekunden später kam wieder ganz viel Leben in einen der Gäste und glücklich tanzend "sang" er mit "Atemlos!"
Ich musste herzlich lachen.
Das hatte ich also gehört.
Nicht "Krankenhaus", sondern einen singenden Helene Fischer Fan, der "Atemlos" "sang".
Dieser Nachbar ist jetzt übrigens nicht mehr der Mann seiner ähm, Frau, sondern der Freund meiner Nachbarin.
Das muss ich mir dringend merken, damit ich jene andere Nachbarin bloss nicht mehr gewohnheitsmäßig nach dem Befinden ihres Gatten befrage.
Erschreckend, wie weit ich mich vom Nachbarschaftsgetratsch fernhalte - ich habe eine komplette Trennung samt bereits erfolgter Scheidung verpasst. Wurde aber von der verlassenen Nachbarin der Feindesseite zugerechnet, denn wenn ich es mal Revue passieren lasse, wurde ich von ihr seit längerem nicht mehr gegrüßt.
Etwas dickfellig habe ich das für Versehen gehalten.
Ok, ja, es war mir egal.
Ein Vorsatz für 2015: etwas mehr in Sozialkontakte investieren, damit ich nicht wirklich zum Grinch werde.
Und Normalgewicht erreichen.
Jawohl
Und mir Flügel wachsen lassen und fliegen lernen.
Und für Weltfrieden sorgen.

Ah, auf dem Geburtstag und beim Frühstück mit den Gästen habe ich jeweils gezuckerten Milchkaffee getrunken und abends dann 2 Gläser Sekt, bzw ein Glas Sekt und einen Hugo.
Und trotzdem abgenommen.
Cool.

Und entrümplungstechnisch habe ich die 3,1 kg Slackline an eine Gästin loswerden können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)