Worum es hier geht

Mittwoch, 14. Januar 2015

die eiserne Lady des Saftfastens

gestern war Tag 19 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 98,5 kg
abgenommen - 12,4 kg
gestern gegangene Schritte: 18.045
auf dem Laufband: 100 Minuten
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft
Ebay: -
entrümpelt: 20.527 Gramm
Schlafenszeit: nach Mitternacht


Wir spielen uns ja hier die Bälle hin und her, wer von uns nun eisern ist und ich habe festgestellt, dass ich tatsächlich "eisern" bin, aber nicht so sehr in Sachen Saftfasten.
Die Fasterei fällt mir eher leicht.
Nein, aber dass ich brav täglich auf das Laufband gehe, das ringt mir mittlerweile selbst ein wenig Respekt vor mir ab.
Wobei ich übrigens gemütlich bei 4,5 kmh gehe und keinesfalls renne.
Dabei gucke ich zu gerne auf Youtube die amerikanischen Staffeln Biggest Loser.
Dicke Menschen, die sich öffentlich wiegen, anschreien und misshandeln lassen.
Wenn ich das sehe, freue ich mich gleich, dass ich gemütlich auf meinem Laufband gehen darf und mich keiner zwingt, zu rennen.
Irgendwas sagt mir, dass ich mein Gewicht nicht beschleunigen und auf meine Kniegelenke donnern sollte.

Das Fasten selbst fällt mir leicht.
Einziges Problem ist, wenn ich in Gedanken versunken meinen Alien bekoche und dann mal einen Löffel ablecke.
Ich gebe zu, ich habe einen Löffel nach dem irrtümlichen Ablecken auch schon mal nicht ganz versehentlich erneut abgeleckt.
Schon eine Art Geschmacksexplosion, die ich beim gleichen Gericht zu normalen Zeiten nicht hätte - wurde mir bewusst, als mein Alien eine "einfach göttliche, phänomenale, boah ey" Nudelsoße "ganz lecker" fand.

Irgendeine weise Botschaft steckt da jetzt sicher drin.
So mit "Verzicht führt auch bei ganz netten Nudelsoßen zu Begeisterung".
Sollte ich den Alien eine Weile in den Wandschrank sperren, damit ihn meine Kochkünste mal so richtig begeistern?

1 Kommentar:

Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)