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Freitag, 2. Januar 2015

1 Woche Gemüsesaftfasten - Fazit

Tag 7
Gewicht: 103,5 kg
abgenommen - 7,4 kg
Schritte: 18.072
Laufband: 100 Minuten
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft
entrümpelt: 3 Gegenstände
Ebay: -
entrümpelt: 4.399 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Die erste Woche Gemüsesaftfasten liegt hinter mir.
In der Formulierung steckt direkt auch schon das Fazit:
ich mache weiter.

Mir geht es prima - körperlich und auch mit dem Gemüsesaft.
Ich habe ja nun schon einige Diätformen hinter mir und glaube, ich war nach einer Woche noch immer von vielen Diäten "begeistert", daher heißt das alles noch nicht so wirklich viel.

In dieser 1. Woche habe ich 7,4 kg abgenommen und mein Gewicht von 110,9 kg auf 103,5 kg senken können.
Offiziell habe ich allerdings nie so viel gewogen.
Auch vor mir selbst habe ich es schlicht geleugnet.
Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mir bisher gerade mal 93 kg eingestanden.
Alles andere ... ist nicht anerkannt ;-)
Gerade habe ich mal meine "Wiegeliste" der letzten ... 7 Jahre! importiert.
Im November 2008 brachte ich 91,7 kg auf die Waage und fühlte mich ganz entsetzlich.
Über 90 kg!
Es war an der Zeit etwas zu tun.
Vermutlich macht mich das zur offiziell erfolglosesten Diätbloggerin weit und breit.
Und macht verständlich, dass diese Gesprächssequenz mit meiner Tochter herzlich wenig Vergnügen bereitete, als wir uns in der Stadt trafen und ich erwähnen musste, dass ich derzeit faste.
Sie brauchte ungefähr eine halbe Sekunde um sich wieder zu fangen, aber diese Zeit reichte natürlich, um das Gespräch für mich unangenehm zu machen.
Ja, seit 7 Jahren kennt mich meine Tochter und evtl. auch der Rest der Welt, mehr oder weniger motiviert, mein Gewicht in den Griff zu bekommen.
Gelegentlich fällt es mir schon schwer, mich selbst da noch besonders ernst zu nehmen.

Egal, der Gemüsesaft ist eine bisher sehr angenehme Methode, da er "moralisch einwandfrei" daher kommt.
Gäbe es morgens nicht meinen Milchkaffee, lebte ich derzeit ja sogar vegan.
Anders als bei Low Carb, Shred oder Neanderthal sind keine Fleischgebirge mit schlechtem Gewissen und hohen Kosten bei Bio-Alternatiben im Spiel.
Anders als bei den Formula-Fastenkuren, gibt es hier keinen störenden Kunstgeruch, wenn man irgendwelche Dosen öffnet.
Natürlich auch keinen Kunstgeschmack.
Anders als bei allen FdH- oder sonstigen reduzierten Methoden, sind keine Auslegungsprobleme vorhanden.
Ich nehme zu mir, was ich durch den Entsafter schubsen konnte.
Ich gebe zu, es sind recht viele Äpfel im Spiel, da die den Saft einfach noch schmackhafter machen.
Es ist kein reiner Gemüsesaft, den ich da zu mir nehme.

+
Körperlich geht es mir gut.
Meine seltsamen Atemnöte sind Vergangenheit.
Mein Juckreiz an den Schienbeinen scheint ausgestanden.
Ich wache morgens nun ohne Kopfschmerzen auf.
Ich scheine weniger zu schnarchen, denn mein Mund ist morgens nicht ausgetrocknet.
Ich finde meine Matratze wieder bequem.
Ich hatte ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, mir eine neue Matratze zu kaufen, da ich die morgendlichen und nächtlichen Kopfschmerzen auf die Matratze schob und hatte eine Weile ein Plumeau unter mein Kopfkissen gelegt.
Als wir Besuch hatten, habe ich es wieder aus meinem Bett entfernt und vermisse es auch nicht.

./.
Dafür fröstel und friere ich jetzt viel.
Ich gehe lieber nur mit 4 kmh auf mein Laufband.
Blähungen traue ich nicht mehr über den Weg ;-)

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