Worum es hier geht

Sonntag, 14. Dezember 2014

Watte im Kopf - 107,9 kg

Nach meinem Besuch "daheim", ging ich ein wenig blauäugig davon aus, mich nun wieder oder nun endlich voll auf mich und meine Pfunde konzentrieren zu können.
ha ha ha
ha ha ha
Plötzlich befinden wir uns mitten in einem Krimi.
Vermutlich werde ich einmal ein Buch schreiben müssen ...
Derzeit aber, heißt es abwarten, dann wieder etwas Ungeheuerliches tun und wieder abwarten.
Das ist so gar nichts für meine Nerven.
Mir wäre nach:
noch mehr Abstand, dort den Kopf in den Sand stecken und mir dabei den Hintern bräunen lassen ...
Die Sand-Diät hätte auch weniger Kalorien.
Derzeit stehen hier überall Plätzchen herum und ich bin jemand, der weiß, dass er mit Plätzchen ganz wunderbar Stress kompensieren kann.
Die Plätzchen sind auch nicht vom Himmel gefallen.
Die habe ich durchaus selbst an strategisch günstige Stellen gestellt.

Bis gestern hätte ich nun wenigstens behaupten können, dass ich immerhin für Bewegung sorge.
Für viel Bewegung.
Aber kaum wollte ich gestern den entsprechenden Eintrag verfassen, überkam mich das große Nichtstun.
Ich war müde, träge und überhaupt:
es wird immer wieder zu Trainingspausen geraten!
Jaaaa!
Wenn man zu viel trainiert, dann ... keine Ahnung ... irgendwas sprach ganz doll dagegen.
Ich war so müde und ausgelaugt.
Und darum verharrte ich Plätzchen kauend vor dem Bildschirm und sah mir sämtliche Folgen der letzten Biggest Loser Staffel online an. Immerhin lernt man dabei auf englisch fluchen.
Auf Hulu findet man die 16. Staffel der amerikanischen Loser, die noch deutlich professioneller daher kommen, als die deutschen Loser.
Dort specken derzeit nämlich ehemalige Sportler ab - eine der Teilnehmerinnen hat olympisches Gold daheim und auch die anderen waren mal echte Sport-Asse.
Danach war es dann 1 Uhr morgens und ich wühlte bei Youtube nach den Biggest Loser Skandalen der letzten Jahre.
Teilnehmer, die umgehend wieder zunahmen oder/und öffentlich über die Fake-Methoden bei der Show berichten.
Denn das muss man im Hinterkopf behalten:
Biggest Loser ist eine Show, keine Dokumentation.
Und daher gibt es Drehbücher und Tricks, Tricks, Tricks.
ZB sind die einzelnen Wochen in den USA durchaus auch mal 6 Wochen lang, was Gewichtsverluste von 33 Pfund in einer Woche erklärt.

Und danach landete ich dann auch noch bei Ajay Rochester.
Sie war von 2006-2009 die Moderatorin der australischen Loser und hat seither so um die 50 kg zugenommen.
Wieder mal etwas abgenommen, wieder zugenommen ... Ihr wisst schon ...
Dumm ist sie aber nicht:
sie hält sich und ihre Pfunde recht gut im Geschäft.
Selbst unsere Dumpfbacken-Presse berichtet gerne über die australische "Pummel-Nixe".
Ich mag ihren Humor und es wurde 4 Uhr morgens, bevor ich ins Bett plumpste.

Ratet mal ... für Sport fühle ich mich nun zu ... träge.
Dafür mache ich mir Sorgen, wie das nächste Woche an der Elternfront weitergeht.
Ich glaube, ich backe mir noch ein paar Plätzchen ... und serviere hier DEN Klassiker.

Neuer Tag 1 wird der 01.01.2015
Aber dann ... ich sage Euch ... dann geht es hier richtig ab!

*krümel*

1 Kommentar:

  1. Liebe Pfundi,

    lich bin heute über diesen Artikel gestolpert:
    http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/ticket,g_u_e_s_t/oid,50396

    Ich habe zumindest für mich den Eindruck, dass das passen kann. Im Moment kraxel ich "nur noch" bei etwa 20 Kilo Übergewicht herum, aber Freude am Essen habe ich wenig *seufz*.

    Danke für deinen ehrlichen und offenen Blog.
    Lis

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