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Freitag, 26. Dezember 2014

pünktlich: meine neue Wunderdiät

Wie geplant, ist heute Tag 1
meines ganz wundervoll neuem, konsequenten, disziplinierten Wunderjahres.
Ich brachte 110,5 kg auf die Waage.
Fast wäre ich gestern auch super pünktlich um 22 Uhr schlafen gegangen, aber ich blieb an einem Film hängen.

Fat, sick & nearly dead
Ich habe ihn auf englisch bei HULU gesehen.

Die Botschaft ist recht einfach:
Der Australier Joe Cross hat einen Entsafter eingepackt und ist dann 60 Tage durch die USA gereist.
Dabei ernährte er sich ausschließlich von frischen Obst- und Gemüsesäften und plaudert mit zig Amerikanern über die Themen Ernährung, Gewicht und Gesundheit.

Ich wollte ja keinesfalls eine neue Wunderdiät beginnen, aber ...
... ich tue es auch nicht so ganz.
Aber die Idee mit den Gemüsesäften hat mich gestern regelrecht gepackt.
Ich bekam richtig Lust darauf und so habe ich heute meinen Entsafter wieder hervorgeholt und nach und nach alles Gemüse aus meinem Kühlschrank entsaftet.

Mein Mittagessen hat mir dabei sehr gut geschmeckt.
Eine Mischung aus 6 Tomaten, 1/2 Chinakohl, einige Champignons, 1/4 Zitrone
(habe ich jetzt noch was vergessen?)

Das ließ sich prima so trinken und war lecker.
Da mir kalt war, habe ich ein wenig heißes Wasser dazu gegeben und es fast wie eine Gemüsebrühe getrunken.

Nachmittags schubste ich 1 Gurke, 1 Kiwi, ein Stück Rotkohl, 1 Kohlrabi und 1 kg Möhren entsaftet und war spontan erst einmal gar nicht begeistert.
Als ich den Saft noch einmal durch ein Tuch filterte, wurde er trinkbarer.
Fast lecker.

Morgen werde ich mir neben Gemüse auch noch Ingwer, Chilli und ein paar Kräuter gönnen um die Geschmacksrichtungen etwas zu steuern.
Pilze, Rotkohl und ich vermute mal, auch die Kiwi müssen nicht sein.
Aber Möhren, Tomaten, Sellerie, Gurke ... und mal schauen ... der Chinakohl war erstaunlich lecker im Saft, aber man sollte ihn nicht zuerst in den Entsafter stecken, da der Saft dann erst einmal recht intensiv nach Kohl riecht.

Und ich habe keine Ahnung, wie lange ich das machen möchte.
Eigentlich schwebt mir ja eher eine "vernünftige, ausgewogene" Ernährung vor und ich wollte meine Kalorien über myfitnesspal im Auge halten.
Darum mein vehementes "keine Ahnung, wie lange ich das mit dem Saft durchziehen werde", wobei ich einem mal wieder völlig euphorisiertem Stimmchen, das "ha! 60, 90, ach was, bis zum Idealgewicht-Tage!" in meinem Hinterkopf herumkräht, einen Knebel in den Schnabel stopfe.
Keine Ahnung, warum der Film gestern so eine Lust auf Saftdiät in mir geweckt hat.
Wobei mich dieser Film nur angeregt hat, ich aber ansonsten jetzt "freihändig" entsafte und bisher keinen besonderen Rezepten folge. Auch werde ich Joe Cross "kein Kaffee"-Gebot ignorieren.
Mein Tag beginnt mit Milchkaffee und Agavensirup oder gar nicht ...

Also weiter - das Laufband wartet.

entrümpelt:
wie geplant sind die Farm-Heroes von Sybilles Facebook-Seite geflogen.
Ich schreibe nicht meiner Facebook-Seite, da Sybille nur mein entrümpelndes Diät-Ich ist.
Ganz echt, ich heiße nicht wirklich Sybille Pfundi.
Wer weiß, wer ich "wirklich" bin, ist da keinem Riesengeheimnis auf die Spur gekommen - ich möchte lediglich nicht dass dieser Blog zu meinem Namen gegoogelt werden kann.

Facebook lässt sich recht einfach entrümpeln:
einmal auf Startseite klicken
dann erscheinen rechts alle Gruppen und Apps.
Mit der Maus über die entsprechende App gehen und schon erscheint unter anderem die Auswahlmöglichkeit, das Spiel zu löschen.
Beherzt klicken und künftig wieder mehr Zeit haben :)


Kommentare:

  1. Uffzi, diese Australier haben einen Akzent...
    Viel Spaß bei der Saftfasten-Aktion!

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  2. Ah, ich war mal ein paar Monate in Australien. Man lernt ihn lieben, diesen Akzent :)

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)