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Freitag, 7. März 2014

Klamottenkur Tag 2

Heute habe ich meine graue Jacke gesucht.
Im Gegensatz zu sonst, dauerte dies ca 1 Minute, denn ich sah auf einen Blick, dass sie nicht an der Garderobe hing und auf den 2., wo genau im Kleiderschrank sie hing.
Jacke suchen ist wie "Autoschlüssel suchen" sonst eine zeitraubende Angelegenheit.
Die 50-Kleidungsstücke-Geschichte macht weiterhin Spaß.
Ich bin viel schneller fertig gekleidet und bisher auch deutlich schicker als sonst.
Statt "du musst auch das mal anziehen ...", kann ich derzeit ja nur das anziehen, was mir wirklich gefällt.
Und diese verpflichtenden Kleiderstücke landen *zack* in der Flohmarkttüte.

Soeben habe ich wieder 10 Kleidungsstücke (weiterhin Dinge, die auf Bügeln im Schrank hingen) durchgesehen.

4 Teile landen voraussichtlich am Fastenende einfach wieder im Schrank.
1 Bademantel landet im Müll - ich konnte mich bisher nicht dazu durchringen, aber heute, denn ich trage ihn eh nie, da er Fäden gezogen hat und dadurch sehr schäbig wirkt. (1.045 Gramm)
3 Kleidungsstücke warten auf den Frauen-Flohmarkt. (1.092 Gramm)
2 Kleidungsstücke sind schlicht zu eng/klein - nicht meine derzeitige Kleidergröße.
-> Von bisher 20 Kleidungsstücken kommen nur 7 wieder in den Schrank

Statt eine neue Kiste zu kaufen, habe ich übrigens lieber eine der Kisten auf dem Dachboden umgeräumt. Es lagern Unterlagen darin, die ich für das Finanzamt aufheben muss. Nach allem, was einem im Laufe der Jahre so vom Finanzamt zugemutet wird, denke ich mal, dass leicht moderig duftende Unterlagen durchaus angemessen sind. Daher sind die Steuerunterlagen nun weniger luftdicht verpackt und ich konnte meine Shopping-Diät einhalten.
Es erschien mir widersinnig, weitere Kisten anzuschaffen, wenn ich den Dachboden doch eh nebenbei auch noch weiter entrümpeln möchte.

Als ich heute ein paar Kleidungsstücke anprobierte, stieß ich auf einen Pullover, der mich schlicht begeisterte.
Er steht mir auch in meinen derzeitigen Dimensionen ganz wunderbar und ich möchte ihn tragen, tragen, tragen.
Spontan nahm ich einen anderen Pullover aus dem Kleiderschrank und sortierte ihn zum Flohmarkt-Stapel.
Da ich ihn in den letzten beiden Tagen nicht trug, finde ich das völlig legitim.
Und gerade den Umstand, dass ich ihn auch nicht tragen wollte, machte mir klar, dass ich ihn gar nicht mag.
Die Farbe war nett und ich passe rein ... leider reicht dies wohl schon um einen Kaufreflex auszulösen, denn ich glaube nicht, dass ich ihn oft oder gerne getragen habe.




Weg sind 2014:
Kram: 157,1 kg
Kilos: 900 Gramm

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