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Donnerstag, 13. März 2014

die Kolonialherrin

Sieh an ...
In den Händen einer liebevollen, polnischen Betreuerin mutiert mitten in Deutschland eine Greisin zur Kolonialherrin, die schon ein kaltes (frisch gekochtes, gepelltes) Ei zum Anlass nimmt, wütend Beleidigungen zu brüllen.
Und aus dem familiären "Du" wird eine Demütigung.
Nebenbei erfahren wir, dass ein dementes Väterchen als solche Zumutung empfunden wird, dass er kurz vor seiner Deportation in die geriatrische Station steht.
Der Vorteil des Landlebens ist, dass so etwas nicht ganz so lange ein Geheimnis ist, wie die Kolonialherrin von heute sich das wohl vorgestellt hat.

Bis das eine oder andere geklärt ist, wird es hier sicherlich erst mal etwas ruhiger.
Das Kleiderfasten ziehe ich problemlos durch, aber ich sehe die eine oder andere Chipstüte auf mich zukommen, die mich aber vor einer Haftstrafe wegen Muttermordes bewahren werden.

Kommentare:

  1. liebe pfundi,
    ich fühle mit dir.
    die chipstüten seien dir von herzen gegönnt, da haben die nerven vorfahrt vor der abnehmerei...
    eine ganze kiste voll mit guter energie schiebt dir rüber ,
    silke

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  2. Liebe Pfundi,

    ich denke an dich, mehr ist auf die Entfernung nicht zu machen. Von mir auch eine Kiste Energie - oder Tüte?

    Lieben Gruss
    Anke

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  3. Man muss das kleinere Übel wählen, also viel Erfolg!

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  4. Dir bleibt aber auch nichts erspart. Die Kolonialherrin zieht aber auch alle Register damit sich immer hübsch alles um sie dreht.

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  5. Oh mann, das kommt mir so bekannt vor. Meine Schwiegermutter schreckt auch vor nichts zurück, um ihren Mann nicht wieder im Haus haben zu müssen. Das ist so schrecklich. Für alle, aber vor allem natürlich für ihn. So möchte man einfach nicht sterben. Er bekommt ja alles mit und leidet. Er war wirklich kein Vorzeigeehemann, aber das jetzt finde ich ziemlich hart. Und Chips scheinen mir besser als Shopping :)

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Ich bitte die "Anonymen" zur besseren Unterscheidung mit einem Vor- oder Spitznamen zu signieren :)