Worum es hier geht

Montag, 3. Februar 2014

Tschüssn Euro-Sammelalbum

Gestern Abend fiel mein Blick auf ein Album zwischen den Fotoalben.
Mit Eurozeichen auf dem Rücken.
?
Ach ja, das Euro-Sammelalbum.
Was für ein Quatsch ...
Nach Einführung des Euros haben wir so ein Sammelalbum mit sämtlichen ausländischen Euro-Münzen bestückt, die uns so in die Finger kamen. Das war witzig und wir hatten großen Spaß daran.
Damals.
Irgendwann dachten wir immer seltener daran, unsere Münzen genauer zu betrachten, ob sie evtl. aus dem Ausland kamen und wenn ja, aus welchem und ob wir die Münze schon hatten.
Auch fehlen einige Länder in unserem Album, die nun neu dabei sind ... und überhaupt:
Augenblicke später sah man mich, Münzen aus dem Album drücken und neu sortieren:
die "Silberlinge" kamen in das Schüsselchen und der Kupferkram in unsere Spardose.
Immerhin 23,- Euro in Silbergeld.
Totes Kapital wiederbelebt und gleichzeitig wieder 1.300 Gramm "Kram" entrümpelt.
Sehr schön.

Ich kreise auch noch immer um die beiden Starterpacks.
Aufheben?
Wozu?
Aber noch liegen sie da in ihren Tütchen.

Letzten Monat hatte ich eine Sammelmünze bei Ebay versteigert und damit gleich mal wieder Bekanntschaft mit der dunklen Seite Ebays gemacht.
Spaß macht das dort nicht immer.
Ich hatte mir bei anderen Münzauktionen die Versandart abgeschaut - ein Paket zu 4,99 Euro.
Bei der Post erfuhr ich dann, dass das nur online geht (wie auch immer ...) und man riet mir dazu, sie als Brief zu versenden.
Blöder Fehler, denn ... sie kam nicht an, sagt der Käufer.
Da gibt es nicht zu diskutieren.
In seiner Antwort hat er schon süffisant geschrieben, ich hätte sie ja schließlich als Paket gesandt und könnte ja einen Nachforschunsauftrag starten.
Ich habe mir seine Antworten auf negative Bewertungen angeschaut und sah gleich den
"Geiz-ist-geil!"-Typen vor mir, der ja nicht blöd ist und vermutlich beim Erhalt meiner Münze fröhlich gejubelt hat, dass ich so dusslig war, sie als Brief zu versenden, da ich nun den Versand nicht nachweisen kann.
Und ganz korrekt war das auch nicht, denn mein Brief hat nur 1,45 Euro gekostet und ich hatte ja deutlich mehr Porto berechnet.
Ich habe mir alles Gejammer verkniffen, mir einmal selbst in den Hintern getreten und freundlich vorgeschlagen, noch ein paar Tage zu warten und dann würde ich selbstredend die Kosten erstatten.
*zauberzwinker*

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Und prompt ruft mein Väterchen an ...
Heute gibt es Blumenkohl und dann Jugend und Firmengründung in 12 Minuten.
Diesmal mit Schwenk über die Kindheit meiner großen Schwester. Alle Worte kamen, wenn er die Erinnerung leicht schüttelte.
Eindeutig ein guter Tag!
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Mein Lehrgeld liegt nur im 25,- Euro-Bereich - bzw eigentlich nur in der Höhe der Portokosten, denn die Münze vermisse ich ja nicht.

Davor hatte ich mir eine negative Bewertung von einer Frau eingehandelt, die behauptete, das Buch sei völlig verknickt bei ihr angekommen.
Da ich brandneue, feste Umschläge verwende, habe ich so meine Zweifel.
Da sie das Buch eh sehr günstig ersteigert hatte, war ich mit einer Preisminderung nicht einverstanden und sie bewertete mich negativ - in allem auch in der Kommunikation, Versandzeit, Versandkosten ... 0 Sterne
Und dann hat sie das gleiche Buch als "sehr gut" mit einem Gewinn von 2,- Euro weiter verkauft.

Mal verliert man und mal gewinnen die anderen ...

Keine Bange, so denke ich nicht wirklich und dass ich überhaupt geguckt habe, was aus dem Buch geworden ist, liegt jetzt daran, dass ich diesen Beitrag hier tippe.
Wenn ich ehrlich bin, musste ich grinsen (als ich sah, was die Frau sonst noch so verkauft ...).

Aber ich kenne mich ... noch so ein paar Bauernschlaue und ich mache erst mal wieder Ebay-Pause.

Weg sind 2014:
Kram: 146,26 kg
Kilos: 800 Gramm

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