Worum es hier geht

Montag, 17. Februar 2014

Ich habe ein Luftschiff!

Bewegung
Achtung, es kommt wieder etwas Werbung für "Step to the Beat".
Ich bin immer noch regelrecht begeistert von dem Spiel, obwohl es wirklich eher simpel und albern ist.
Die Musikauswahl trifft nicht unbedingt meinen Geschmack, die Akustik ist nicht doll, die Übersetzung könnte der Babelfisch übernommen haben ... aber Fakt ist, dass ich nun gut und gerne täglich 3-4 Stunden am Stück auf meinem Wii-Board herum "wobbel" und dabei sehr glücklich bin.
Ich schwitze dabei moderat und die verbrannten Kalorien, die mir der euphorische Trainer gelegentlich mitteilt, sind so utopisch, dass ich sie nicht weiter beachte oder gar einkalkuliere.
Ich zähle eh keine Kalorien, da ich zu ungeduldig bin, alles zu wiegen und zu berechnen.
Nein, aber ich genieße es, mich lange am Stück zu bewegen und danach dann erschöpft, aber glücklich zu sein.
Auf dem Board stampft man nicht herum, sondern je nach Tempo der Lieder, geht man langsam auf der Stelle oder bei den schnellen Liedern hebt man sogar nur die Fersen an.
Dabei gehe ich ein wenig in Ski-Gymnastik-Stellung und wobbel, wobbel, wobbel :)
Recherchen im Netz ergaben, dass es anderen auch so geht - sie verbringen halbe Tage auf dem Board und bauen dabei die Insel auf.
Schön fände ich, wenn man etwas wählen könnte und sich nach und nach seine Trauminsel bauen würde, statt diesen amerikanischen Traum einer Trauminsel mit Burger-Buden, Hotelklötzen und Windrädern.
Ich hätte lieber mehr blühende Kirschbäume zu 120 Schritten, denn Autos zu 200.
Früher bin ich gerne joggen gegangen, aber erst sprach mein Gewicht dagegen, da ich ein Kniegelenk dabei habe, das ich nicht überlasten sollte und plötzlich war auch meine Kondition weg.
Ich konnte stundenlang herumlaufen und dabei quatschen. Plötzlich führte es zu Hustenanfällen, wenn ich bei Steigungen sprach. Gefolgt von Atemnot und Seitenstichen, so dass ich bei Spaziergängen bergauf eher schweige.
Und dann begann mein Körper damit, "bergauf" neu zu definieren.
Meine Begleiter mögen der Meinung sein, dass die Strecke gerade ist; ich keuche und ahne: bergauf!
Immerhin hat das bei Wattwanderungen einen gewissen Wert, da ich mitbekomme, wann wir auf oder über eine Sandbank gehen und in Gefahr geraten, vom Wasser eingeschlossen zu werden.
Puh, hoffentlich ertrinke ich nicht prompt, sollte ich dieses innere Warnsystem je wieder verlieren ...
In der Vergangenheit habe ich mich gelegentlich zu Fitness-Kursen überreden lassen.
Eigentlich bin ich ein Aerobic Fan, aber leider fehlt es mir eben völlig an Kondition.
Bzw beim Aufwärmen jagt bereits mein Blutdruck hoch, ich höre mein Blut in meinen Ohren rauschen und meinen Puls laut und vernehmlich klacken. Mir geht die Luft aus und das auch wenn ich schon von selbst rasch dazu übergehe, einfach moderat auf der Stelle zu gehen.
Einen Step-Aerobic Kurs habe ich im Endeffekt ausschließlich moderat auf der Stelle gehend hinter mich gebracht.
Es war auch wirklich nett mit den anderen und meine moderate Bewegung tat mir auch gut und führte im Endeffekt zum Kauf von Wii-Fit, das mir eine andere Dame empfahl.
Also, wer da gerne die Inseltouren macht, der mag evtl. auch das Step to the beat.
Und das Schöne ist, danach fühle ich mich wie früher nach/bei dem Joggen.
"Runner's High" beim Wobbeln :)

Entrümpeln
Ran an die nächste Küchenschublade:


Diesmal ist mir sehr klar, dass sich diese Ordnung nicht lange halten wird.
Aber immerhin habe ich ein paar Teile entnommen, so dass es künftig noch einfacher wird, Dinge zu finden oder wieder weg zu räumen.
Weggeschmissen oder sonstwie entsorgt, habe ich nichts, da ich tatsächlich bis auf 20 Gramm Plastik alles aus der Schublade regelmäßig benutze.
Den Mix-Aufsatz der Küchenmaschine, habe ich aber zu den restlichen Ersatzteilen, dem Fleischwolf und der Eismaschine in die Abseite geräumt, da wir ihn so ständig dann doch nicht benutzen.
Genau wie die kleine Kaffeemühle und den Cocktail-Shaker.

Ach, das nebenbei Entrümpeln macht wirklich Freude, auch wenn die ersten beiden Küchenschubladen schon wieder gut durcheinander gewühlt wurden. So befinden sich in jedem Fach nun Scheren. Aber da so viel Kram entsorgt wurde, bleibt trotzdem ein freier Blick auf die Knoblauchpresse und alles andere. Um etwas zu finden, brauche ich nicht mehr zu wühlen, sondern lediglich die Schublade öffnen und es entnehmen.
Falls mein Sohn die richtige Schublade trifft.
Wann immer er abwäscht, habe ich das Gefühl, er ist nur zu Besuch, da er von den meisten Sachen nicht weiß, wo sie hingehören.
Nachdem der Knabe von mir pädagogisch wertvoll des öfteren gefragt wurde, ob er nur ein Gast ist oder ich sarkastisch antwortete:
"oh, das räumen wir neuerdings da und da hin ..." hat er es aber endlich gelernt.
Nicht, wohin die Dinge gehören, sondern sie einfach in die nächstbeste Schublade zu stopfen.
Wenn ich Glück habe, immerhin in sauberem und trockenem Zustand.
Wenn ich dann nach langem Suchen den Gemüsehobel zwischen den Topfdeckeln gefunden habe, gibt es nur 2 Antworten:
das war ich nicht!
oder
tut mir Leid!
Manchmal fühle ich mich arg an meine eigene Jugendzeit erinnert ...
(ich habe 3 Schwestern und berief mich daher immer auf "das war ich nicht!")

PS ach so: das Luftschiff findet man tagsüber auf der Aussichtsplattform - kostet 1.000 Schritte und fliegt dann sehr nett über der Insel herum.


Weg sind 2014:
Kram: 148,8 kg + 2,6 kg
Kilos: 600 Gramm

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