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Dienstag, 4. Februar 2014

2. Küchenschublade

Was das Entrümpeln angeht, habe ich mich heute selbst verblüfft.
Die 2. Küchenschublade ist seit Ewigkeiten sehr vollgekramt, aber ich war fest überzeugt, dass daran wenig zu ändern sei, weil ich doch alles dringend brauche, was in der Schublade ist.
Ich war völlig überzeugt, dass sich ausschließlich Dinge darin befinden, die ich dauernd benutze.
Ich hatte zwar eine Art System, die Schublade einigermaßen übersichtlich einzuräumen, aber die Kinder ...
Ihre Mutter hat sie nicht unbedingt zu freudiger Mithilfe im Haushalt erzogen, fürchte ich.
Mein Verständnis für gewisse Erschöpfungszustände und akute Unlust an Haushaltshilfen nach langen Schultagen, war leider immer zu groß und so verdonnere ich sie zwar durchaus zur Mithilfe, aber beide haben übelst drauf, den äußeren Schein zu wahren.
Abwaschen, abtrocknen und dann mit Schwung in ... irgendwelche ... Schubladen.
Evtl. ringe ich mich noch durch, auf die richtigen Schubladen zu bestehen, aber nicht auch noch darauf, dass sie es besonders ordentlich hinstellen.
Meine Art ist dann doch eher, leise grummelnd aufzuräumen und mir vorzustellen, wie ich die Schlösser austauschen lasse, sobald beide studieren, es mir hier einmal gründlich zur Puppenstube aufzuräumen und dann Dinge wie Skypen, Whatsapp und Co zu lernen.
Also: mit den eigenen Kindern kommunizieren, ohne sie ins Haus zu lassen :)
Egal: Schublade No. 2 war eine der unabänderlich scheinenden Küchenkatastrophen.
Und jetzt guckt mal, was jetzt noch drin ist:
Dies sind die Dinge, die wir tatsächlich ständig benutzen.
Der Rest war eine bunte Mischung aus Teilen, die ich doppelt oder dreifach besitze:
Diese Sachen schlummern jetzt im Heizungsraum in meinem Küchen-Ersatzteillager.
Einen Mix-Fix-Becher hatte ich mal auf eine heiße Herdplatte gestellt, darum der doppelte Deckel.
Und im Laufe meines Lebens bin ich nun bei Küchenmaschine Nr. 3 angekommen.
Da ich immer eine Bosch Mum kaufe, passen die Ersatzteile der letzten Maschine immer mit zur neuesten dazu.
Die letzte Neuanschaffung wurde übrigens nötig, als mein Sohn statt Puderzuckers Kandis mitgebracht hatte und die tolle Idee hatte, mit der Küchenmaschine den Kandis in Puderzucker zu verwandeln.
Überraschung: das klappt nicht
Statt Puderzucker im Rührbehälter zu erhalten, ergreift das Gewinde die Flucht aus der Maschine heraus.
Interessanter Anblick und eher kein Garantiefall ...

Und dann gab es in der Schublade noch einen Schwung Zubehör, der zu meinem Passierstab gehörte.
Allerdings nicht zu dem Passierstab, den ich derzeit benutze, sondern zu dem, den ich einmal geschenkt bekam, den meine Tochter benutzte, wobei das Kabel leider auf eine heiße Herdplatte kam.
Der Passierstab und das komplette Zubehör waren da gerade 3 Tage alt.
Sieht auch alles noch Klasse aus, aber die 3 cm Kabel ohne Plastikmantel darum, fand ich dann doch so verstörend, dass ich mir flugs einen billigen Ersatz ganz ohne Zubehör gönnte.
Heute flog dann alles in den Müll - die beiden Messbecher gleich mit, denn beiden fehlen lesbare Maßeinheiten.


Und dann gab es noch das, was ich liebevoll:
ausgemachten Schwachsinn
nenne.
Ok - liebenswerte Unnötigkeiten - 3 neue Ebay-Auktionen.
2 Eierformer - damit kann man frisch gekochte Eier in Häschen oder Bärchen-Form pressen.
Das haben wir ein paarmal gemacht und witzig gefunden - aber dann ist auch gut.

2 Eis am Stiel Former - haben uns eher nicht überzeugt
Tchibo ... verlockt halt zum Kauf und ist dann doch nicht so dolle.

Und ein BCM Mischbecher ... Zeuge einer gescheiterten Diät und ich habe dann doch lieber meine Tupper-Mixfixe genommen, so lange ich gepulvert habe.
Ich kann mir eher nicht vorstellen, dass irgendjemand ernsthaft diesen Becher ersteigert - aber es gibt welche bei Ebay und so gab ich ihm eine Chance.

Erstaunlich, wirklich erstaunlich, wie leer die Schublade jetzt ist.
Und es war tatsächlich nötig, sie einmal komplett auszuräumen um die Dinge zu finden, die dort verzichtbar sind.

Weg sind 2014:
Kram: 146 kg
Kilos: 800 Gramm

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