Worum es hier geht

Montag, 30. Dezember 2013

Der Tag von Michael Schumachers Skiunfall

Während ich friedlich vor mich hin entrümple, kommen 2 Nachrichten immer wieder.
Einmal die von Michael Schumachers Skiunfall und die von einem Ferrari-Fahrer, der 65 km von hier in Norderstedt gleich 2 Frauen umgebracht hat, weil er beim Einbiegen von einer Nebenstraße auf die Schleswig-Holstein-Straße die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren hat.
58 Jahre alter Ferrari Fahrer, der derart auf eine Straße auffährt, dass es ihn auf die Gegenfahrbahn schleudert.
Da hat man direkt ein Bild vor Augen.
Man fragt sich allerdings auch, ob man nicht von den Medien zu genau diesem Bild verführt wird.
Solche Unfälle passieren ja leider dauernd, aber in die Endlosschleife sämtlicher Nachrichten brachten es nicht die beiden Toten, sondern der knallrote Ferrari.
Das Ganze läuft auch unter dem Schlagwort "Ferrari-Crash".
Oder eine Überschrift: Ferrari außer Kontrolle.
Abends habe ich dann im seriösen 1. Programm den Tatort gesehen, als plötzlich eine Eilmeldung eingeblendet wurde.
Man erwartet ja gleich Schlimmstes.
Flugzeuge in Hochhäuser gekracht,
Selbstmordattentäter am Kölner Hauptbahnhof - so etwas.
Ne, es geht um Schumi.
Oje, denke ich angesichts der Eilmeldung. Gestorben, denke ich.
Nö ... es gibt absolut gar nichts Neues.
Das seriöse 1. Programm, die ARD, will nur, das ich auf die Tagesthemen warte und mir anhöre, wie eine extra aus Paris zugeschaltete Journalistin sagt, dass viele Fans Schumi via Twitter Glück wünschen.
Dann wird vor das Krankenhaus geschaltet und ein nervöser Fan simultan übersetzt, der mit Schumi-Kappe auf dem Kopf verkünden darf, dass er hofft, Schumi käme mit einer Narbe davon.
Also, meinetwegen dürfen sämtliche Sender und Zeitungen pleite gehen.
Den zu befürchtenden Verlust an Seriosität, haben wir doch längst hinter uns ...

Ok, ok, ... Entrümpeln ...
Ich bin in dem Zweitzimmer weiter gekommen.
Ich habe die Ikea-Kommode mit den 9 Schubladen gründlich geschrubbt und sie aus dem Zimmer in den Flur geholt.
(fragt nicht wie ...)
Fotos gemacht und dann via Google-Bildersuche über "Ikea Kommode" ein Foto meiner Kommode gesucht, damit ich herausfinde, wie sie heißt.
Vajer übrigens.
Als solche steht sie nun in meinen Ebay-Auktionen und wartet auf einen Abnehmer.
Das sieht auch gar nicht so schlecht aus, denn obwohl ich es auf Selbstabholer eingeschränkt habe, hat die Kommode heute schon 11 Beobachter. (von denen allerdings keiner die 40,- Euro zahlen möchte, die ich als Sofort-Kaufpreis angesetzt habe)
Der Schubladenschrank direkt daneben ist "um"
Den werde ich gleich komplett ausräumen und wenn möglich zum Abfallhof schaffen.
Zu meiner Freude entdeckte ich, dass er bis auf die unterste Schublade schon leer ist (das habe ich im Herbst erledigt)
und in der untersten Schublade scheint hauptsächlich Lego zu sein.
Das kommt in eine schöne, große Kiste und ab auf den Dachboden.
Derart ermutigt, habe ich dann mal in die anderen Schränke geguckt.
Da mein Sohn umgeräumt hat, hat er keine Bücherregale mehr und all seine Bücher befinden sich in Kisten oder Stapeln.
Ungut.
Die Spiele-Regale sind dafür voll mit Kram, den wir gar nicht mehr spielen.
Und zwar so voll, dass ich die Lage als hoffnungslos erachtete und lieber ignorierte.
Gestern habe ich spontan einfach mal sämtliche Puzzles herausgeholt.
Zum Puzzeln komme ich nicht mehr und möchte es auch gar nicht mehr.
Meine Katzen werden mit den Jahren immer bekloppter und wenn ich irgendwo ein Puzzle beginne, kann ich ganz sicher sein, dass sich eine Katze mitten hinein legt.
Zurück bleiben Haare, Dreck und Chaos unter den Teilen ...
5 Puzzle habe ich nun bei Ebay eingestellt (aber in 2 Auktionen).
Was die ganzen Kleinkinder-Spiele angeht, werde ich jetzt mal sieben, was in die Erinnerungskiste kommt und was ich in der "Station" abgebe.

Soweit meine Pläne für heute.

Ah: Vorräte kochen
Statt aus dem Schrank, habe ich gestern auf einen Rutsch ein kleines Vorratslager vom Dachboden "gekocht".
Hirse und Dinkel in Kochbeuteln aus dem Bio-Laden.
Dazu helle Tüten-Soßen von Ikea.
Sehr lecker mit Zwiebeln und einer Dose grüner Bohnen.
Für heute habe ich Dinkel über Nacht eingeweicht und gedenke eine Dinkelsuppe zu kochen.

Wenn ich heute ganz viel schaffe, verschwindet noch ein Korb mit Korken vom Dachboden (wenn ich die Kommode zum Abfallhof bringe) und ich räume noch den Ofen und die Stellfläche über dem Kühlschrank auf.
räum, räum, räum ...

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